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Die Hülle verbrennen? So grillen Köche tatsächlich Mais

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Es ist diese Jahreszeit. Die Art, in der der Gang des Lebensmittelladens nach Schmutz und Zucker riecht.

Wenn Sie sich jetzt nicht mit Maiskolben eindecken, leben Sie nicht richtig. Aber es herrscht Krieg. Deine Oma schwört auf den Nuklearknopf – zwei Minuten lang in die Mikrowelle stellen und beten. Normalerweise werfe ich sie einfach in den Ofen, bis der Zucker nach Karamellisierung schreit. Das ist gut. Sicher. Aber Köche spielen dieses Spiel nicht. Sie haben eine Regel. Ein goldenes. Und es geht um Feuer.

Das Urteil ist Rauch

Ich habe die Profis gefragt. Nicht nur einer, sondern drei davon, um zu sehen, wer das Tauziehen zwischen den Methoden gewonnen hat. Chefkoch David Cingari. Chefkoch Hugo Miranda. Sarena Shasteen von Bob’s Red Mill. Sie alle lachten. Oder so getan hat. Dann gaben sie die gleiche Antwort.

Grillen Sie es.

Das ist es. Kein kochendes Wasser. Keine durchnässten Kerne, die in einem traurigen Topf lauwarmer Traurigkeit schwimmen. Du willst Süße, du willst rauchig. Du willst Char. Shasteen sagt, dass beim Grillen der natürliche Zucker zum Vorschein kommt und jedem Bissen das richtige Brennen verliehen wird. Miranda nickt, lässt aber die Qualität der Zutaten fallen. Er sagt, man könne keinen schlechten Mais grillen und dann Magie erwarten. Verwenden Sie frische Ohren. Je süßer der Beginn, desto besser der Abgang.

Doch wie schafft man das eigentlich, ohne die Sprinkleranlage auszulösen?

Denken Sie nicht zu viel über das Feuer nach

Cingari hält es roh. Er mag seinen Mais geschält. Streifen Sie die Blätter ab. Mit Öl bestreichen. Salz und Pfeffer darüber streuen. Legen Sie es auf den Rost. Mittlere Hitze. Alle paar Minuten wenden. Zehn Minuten sind der Sweet Spot. Vielleicht zwölf. Du bekommst Noten. Sie erhalten ein Raucharoma.

Shasteen geht auf Nummer sicher. Sie lässt die Schalen dran. Zwanzig Minuten grillen. Gelegentlich wenden. Der Dampf bleibt in der Schale. Es schützt den Kernel. Es hält es feucht. Es ist wie der Schnellkochtopf der Natur.

Der größte Feind? Zeit.

Darin waren sich alle einig. Überkochen ist eine Tragödie. Du verlierst den Pop. Der Saft verschwindet. Ungekocht ist noch schlimmer – es ist stärkehaltig. Rohe Stärke schmeckt nach Bedauern. Cingari warnt, dass frischer Mais kaum Wärme benötigt. Wenn es zu lange auf der Flamme bleibt, wird es zu Gummi. Shasteen fügt hinzu, dass mittlere Hitze der Schlüssel sei. Lassen Sie es verkohlen, nicht verbrennen.

Miranda hat eine Technik für gleichmäßiges Kochen. Drehen Sie den Mais. Alle paar Minuten. Schau es dir an. Wie ein Falke. Wenn man zu sehr darauf starrt, ist es erledigt.

Topping wie ein Profi

Es ist also gekocht. Was nun? Butter. Salz.

Cingari sagt, es sei der Goldstandard. Es ist schwer, den Klassiker zu schlagen. Doch dann wird er abenteuerlustig. Er spricht über Elote. Der mexikanische Streetstyle. Mayo. Tajín. Zerbröckelter Cotija-Käse. Es ist scharf. Es ist würzig. Es ist alles.

Miranda hält mit Knoblauchsalz an seinen Waffen fest. Nur eine Prise. Oder manchmal seine eigene Chili-Limetten-Gewürzmarke. Aber er hat eine Geheimwaffe, die klingt, als stamme sie aus einer Dessertkarte. Honig. Kokosmilch. Butter. Er verschmilzt alles zu einer Glasur. Streicht es beim Grillen auf. Die Süße mildert den Rauch. Die Kokosnuss sorgt für mehr Fülle. Es klingt seltsam. Das ist es wahrscheinlich nicht.

Shasteen liebt auch die Elote-Route. Aber sie hat Reste im Sinn. Werfen Sie kalten gegrillten Mais nicht weg. Schneiden Sie die Kerne ab. Mischen Sie sie mit Quinoa und BBQ-Sauce. Die knackige Süße des Mais kontrastiert mit dem Geschmack der Soße. Es funktioniert. Oder geben Sie die Körner vor dem Backen in die Maisbrotmischung. Beim Kochen strömt frische Feuchtigkeit aus. Klassisches Maisbrot wird interessant.

Auch frische Kräuter helfen. Basilikum. Koriander. Dill. Etwas Zitronenschale und Parmesan zum Schluss sorgen für den knalligen Geschmack. Der Sommer soll nicht langweilig schmecken.

Wir kochen Mais, weil wir faul sind. Wir grillen es, weil wir leben.

Was steht heute auf Ihrem Rost?

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