Die Luft im SHE Media Co-SLab von SXSW war nicht nur aufgeladen. Es fühlte sich warm an. Absichtlich. Die Art von Energie, die Sie bemerken, sobald sich die Tür hinter Ihnen schließt. Überall kluge Frauen, dicht gedrängt, die tatsächlich zuhören.

Den Anfang machte der NYU-Professor Scott Galloway. Seine These? Moderation ist alles. Moderate Führer für gemäßigte Menschen. Aber hier ist der schwierige Teil. Ihre Daten. Ihre Abonnements. Ihre Aufmerksamkeitsspanne. Das sind Währungen. Wohin Sie Ihr Geld stecken und wohin Sie Ihre Augen richten, bestimmt die Welt, in der Sie leben. Ein kleiner Hebel, gewiss, aber er erdet Sie, wenn der Lärm zu laut wird.

Dann kam das schwere Zeug. Endometriose. Uterusmyome. Das Zeug, das das medizinische System gerne beiseite schiebt. Oder normalisieren. Zu viele Frauen kennen das Ergebnis bereits: Krankenhäuser wurden nicht für unseren Körper gebaut. Insbesondere nicht die Teile unterhalb der Gürtellinie.

Der Rat, der wirklich hart getroffen hat?

Holen Sie sich einen Anwalt. Gehen Sie nicht alleine hinein. Wenn der Arzt mit den Schultern zuckt, drücken Sie zurück. Machen Sie die Lesung. Bringen Sie einen Freund mit, der Ihre Notizen behalten kann, während Sie sich dissoziieren. Dann tun Sie es für sie, wenn sie es brauchen. Gesundheitsfürsorge ist als Mannschaftssport besser. Es fühlte sich auf eine Weise ermächtigend an, die nicht kitschig klingt.

Neuverkabelung ohne Hype

Ich komme immer wieder auf Israa Nasirs Vortrag über tägliche Rituale zurück. Sie sprach über Neuroplastizität. Dieses schicke Wort dafür, wie sich das Gehirn physisch verändert. Neue Erfahrungen. Neue Wege.

Sie benötigen keinen Lebensreset.

Nehmen Sie einen anderen Weg nach Hause. Begrüßen Sie einen Fremden. Iss das, was du ignoriert hast.

Nasir hat es geschafft. Sie sagte: „Das Neuartigste, was Sie tun können, um Ihr Gehirn neu zu vernetzen, ist, mit anderen Menschen zu sprechen.“*

Das ist es.

Das Gremium brachte die Idee zum Ausdruck, dass nachhaltige Veränderungen in Zentimetern und nicht in Meilen erfolgen. Gemeinsame Mahlzeiten. Regelmäßige Telefonate mit Freunden. Diese einfachen Dinge regulieren Stress. Sie geben Energie zurück. Wellness ist kein teurer Rückzugsort, für den man über den Ozean fliegt. Es könnte einfach sein, mit wem Sie an einem Dienstag zu Abend essen.

Alles in sich aufnehmen

Diese ganze Veranstaltung war ein tiefer Einblick in das, worüber Frauen tatsächlich denken. Gesundheit. Autonomie. Leistung. Keine Filter.

Die Stimmung war selten. Jeder wollte lernen. Jeder wollte die Person neben sich unterstützen. Mein erster SXSW fühlte sich satt an. Wirklich voll.

Wenn Sie ins Co-Lab gehen? Machen Sie sich Notizen. Nimm einen Freund. Und ändern Sie auf jeden Fall morgen Ihre Reiseroute.

Ihr Gehirn wird es bemerken.