Viele Menschen suchen nach Möglichkeiten, ihre Bildschirmzeit zu verkürzen, und im Jahr 2026 beschloss ich, etwas Unkonventionelles auszuprobieren: Junk-Journaling. Das Ziel ist einfach: Lenken Sie das zwanghafte Scrollen auf ein kreatives Ventil um, das physische Objekte und nicht endlose Feeds umfasst.

Was ist Junk Journaling?

Das Konzept klingt zunächst seltsam. „Junk“ impliziert Verschwendung, aber Junk-Journaling verwandelt weggeworfene Fetzen in Kunst. Denken Sie an alte Quittungen, Ticketabrisse, handschriftliche Notizen, Verpackungsetiketten – alles Flache, das eine Erinnerung bewahrt. Es ist eine Mischung aus Scrapbooking, Journaling und Upcycling, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Es gibt keine Regeln. Im Gegensatz zu perfektionistischen Hobbys lebt Junk Journaling von Unvollkommenheit und Spontaneität.

Warum ich es versucht habe

Ich bin der Typ, der sentimentale Gegenstände aufhebt, anstatt sie wegzuwerfen. Geburtstagskarten, Event-Armbänder … sie landen in verstaubten Kartons. Junk-Journaling schien eine Möglichkeit zu sein, diesen Objekten einen neuen Zweck zu geben. Ich habe den Trend schon seit einiger Zeit beobachtet und bin zu dem Schluss gekommen, dass 2026 das Jahr ist, in dem ich endlich eintauchen kann.

Von Rezepten zu Erinnerungen

Als Redaktionsassistentin für The Kitchn dreht sich mein Leben um Essen. So wurde mein „Müll“ natürlich zum kulinarischen Thema: Rezeptausdrucke, Verpackungen von Geschmackstests, sogar Aufkleber von Früchten. Dieser Perspektivwechsel hat sich sofort gelohnt.

Das Ergebnis war unerwartet, aber tiefgreifend. Ich achte mehr auf die Momente, die ich bewahren möchte, und seltsamerweise bin ich in diesen Momenten selbst präsenter. Die Suche nach „Müll“ zwingt mich zur Aufmerksamkeit.

Die kleinen Dinge sind wichtig

Es sind nicht nur Großveranstaltungen. Junk-Journaling hebt die kleinen Freuden hervor: die niedliche Verpackung einer neuen Wasserflasche, die Vorliebe für ausgepackte Reese’s nach einem Geschmackstest. Diese alltäglichen Details, die oft in der Schriftrolle verloren gehen, wirken jetzt bedeutsam.

Wenn Sie nach einer Möglichkeit suchen, dem endlosen Scrollen zu entkommen und die greifbare Welt neu zu entdecken, ist Junk Journaling möglicherweise einen Versuch wert. Es handelt sich um ein kreatives Ventil mit geringem Druck, das die Neugier belohnt und zur achtsamen Beobachtung anregt.

Letztlich geht es bei diesem Hobby nicht nur darum, die Bildschirmzeit zu verkürzen; Es geht darum, die Aufmerksamkeit zurückzugewinnen und in den übersehenen Details des täglichen Lebens einen Wert zu finden.