Das Ende der Woche könnte bald etwas mehr kosten. Die bevorstehenden Alkoholzölle von Präsident Trump werden sich darauf auswirken, was die Amerikaner trinken und wie viel sie dafür bezahlen, und die Handelspolitik in eine spürbare Preiserhöhung in Bars und Geschäften umwandeln. Die Veränderungen sind bereits im Gange und viele Betriebe passen stillschweigend Preise und Menüs an, um die steigenden Kosten aufzufangen.
Der stille Preisanstieg
Die Barpreise steigen, aber oft subtil. Branchenexperten bestätigen, dass sich der Anstieg weniger wie eine lokale Verschiebung als vielmehr wie ein systemischer wirtschaftlicher Druck anfühlt. Um die Auswirkungen abzumildern, verlängern viele Bars die Happy Hour, bieten Werbecocktails an und passen die Preise strategisch an – Taktiken, die sogar Luxushotels anwenden, um eine Verärgerung der Kunden zu vermeiden.
Kein Ersatz: Die Grenzen der Alternativen
Das eigentliche Problem sind nicht nur höhere Preise; Es ist der Mangel an einfachen Ersatzteilen. Champagner kann nicht in Colorado hergestellt werden und Tequila wird nicht plötzlich in Kentucky-Brennereien auftauchen. Viele Marken haben während der Pandemie bereits die Preise erhöht oder die Verpackungsgrößen reduziert, sodass weitere Anpassungen wahrscheinlich sind. Selbst scheinbar geringfügige Vorleistungen wie Glaswaren und Möbel kommen oft aus dem Ausland, was zu versteckten Zollkosten führt.
Was wird preislich von der Speisekarte gestrichen?
Einige Favoriten verschwinden bereits. Getränkedirektoren in Betrieben wie Prost DC und Vagabond Bar + Kitchen mussten Weine, deren Preis um 7 US-Dollar pro Flasche gestiegen war, aufgrund von Zöllen aufgeben und sie gegen inländische Optionen eintauschen. Die Preise für Fassbier sind um 2 bis 4 US-Dollar pro halben Liter gestiegen, so dass viele Biere in den Bereich von 12 bis 15 US-Dollar ausgeschenkt werden.
Der Engpass in der Lieferkette
Die rechtlichen und Lieferkettenauswirkungen gehen über den reinen Preis hinaus. Zollerhöhungen stören die Alkoholindustrie, verringern die Exporte und verringern die Lagerbestände. Verbraucher werden mit höheren Kosten und weniger Auswahlmöglichkeiten konfrontiert sein, da einige einst zuverlässige Flaschen zu Luxusartikeln statt zu Grundnahrungsmitteln werden. Einzelhändler greifen nicht aus Vorliebe, sondern aus Notwendigkeit auf heimische Produkte um.
Das Restaurantgeschäft ist bereits angespannt
Restaurants arbeiten mit hauchdünnen Gewinnspannen – etwa 5 %. Selbst eine kleine Zollerhöhung, etwa 0,95 US-Dollar pro Flasche, wirkt sich schnell aus. Dies trifft insbesondere unabhängige Betreiber hart, da ihnen die Größe fehlt, um die Kosten stillschweigend zu absorbieren. Restaurantausfälle haben weitreichende Auswirkungen und wirken sich auf die örtlichen Bauernhöfe, die Beschäftigung und die Lebensqualität der Gemeinschaft aus.
Kurz gesagt: Champagner und Tequila werden zwar nicht verschwinden, aber sie werden zu selektiveren Menüpunkten. In den USA hergestellter Whisky, Rum, Wodka und heimische Agavenspirituosen könnten an Boden gewinnen, und die Happy Hour könnte sowohl für Unternehmen als auch für Verbraucher weniger ein Vorteil als vielmehr eine Überlebensstrategie sein.
